Bion, oic, ohoh, otoh, rofl, lol und TIA

🙂

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Wenn Ihr bisher nur „Bahnhof“ bei solchen Zeichen verstanden habt, dann ist es möglicherweise höchste Zeit, eine „zweite Sprache“ zu erlernen. Bei den vermeintlichen „Hieroglyphen“ handelt es sich um Akronyme und Smileys, die Emotionen in eine computergestützte Unterhaltung bringen.

Im virtuellen Raum gelten andere Regeln als im realen Raum, frei nach dem Motto „Fremde Länder – andere Sitten“. Die Gesprächspartner sehen sich nicht persönlich, kommunizieren – außer im Chat – zeitversetzt und haben durch „Regeln der Netiquette“ die Möglichkeit, ihre aktuelle Stimmungslage zum Ausdruck zu bringen. Daher hat der „gute Ton“ im Netz eine besonders hohe Bedeutung für ein erfolgreiches Online-Seminar.

In diesem Sinne: ptmm (please tell me more / erzähl mir mehr)…

 

Albert Schweitzer’s Lambaréné

20130726_083307Le Grand Docteur – Albert Schweitzer

Sohn eines Pfarrers, Philosoph, Theologe, Orgelspieler, Universitätsprofessor, Arzt, Friedensnobelpreisträger, Ehemann und Vater – es ist schwierig, das Leben und Werk von Albert Schweitzer in nur wenigen Worten zu beschreiben. In Deutschland ist Albert Schweitzer vielen Menschen als der „Urwalddoktor“ in Erinnerung, der im letzten Jahrhundert in Französisch-Äquatorialafrika, dem heutigen Gabun, unter schwierigen Bedingungen im Regenwald ein Krankenhaus für die Einheimischen gründete. Damit setzte er nicht nur ein Zeichen der Humanität, sondern er versuchte sein Leben lang, eine Möglichkeit zu finden, wie der Mensch gegenüber seinem eigenen Leben und gleichzeitig auch gegenüber anderen Lebensformen gerecht werden könnte.

20130723_110913Seit einigen Jahren bin ich aktives Mitglied im Deutschen Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene e.V., der das Spital in Gabun und viele soziale Projekte unterstützt. Weiter…

Learn with Grandma international

Screenshot - 16Valerie Wood-Gaiger habe ich vor einigen Jahren auf der E-Learning Africa Conference in Uganda kennengelernt. Sie hat die Initiative „Learn with Grandma“ ins Leben gerufen, die mittlerweile in ca. 20 Ländern läuft. Es geht darum Generationen per neue Medien zu verbinden, um gemeinsam mit Spaß voneinander zu lernen.In Uganda hilet sie dazu einen fulminanten Vortrag, der damit begann: „I am not old. I am a resource. Please ask me.“
Hier ist der Link zur internationalen Gruppe auf Facebook.

In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Coworking: Stadt, Land, oder…?

USA_CANADA 171„Städte wie Berlin, Barcelona, San Francisco und New York haben bereits jetzt mehr Coworking Spaces als jemand Interessiertes wohl in einem Jahr in Ruhe erkunden könnte. Ständig eröffnen neue Coworking Spaces und auch wenn die meisten Menschen noch nichts davon mitbekommen haben, ist das Thema in der urbanen Arbeitswelt angekommen. Seit letztem Jahr lässt sich weltweit das Vordringen von Coworking Spaces in den ländlichen Raum beobachten, was das Leben und Arbeiten der Menschen auf dem Land mehr verändern könnte als das in den Städten.“ Weiterlesen im Netzpilotenmagazin bei Tobias Schwarz