Learn with Grandma international

Screenshot - 16Valerie Wood-Gaiger habe ich vor einigen Jahren auf der E-Learning Africa Conference in Uganda kennengelernt. Sie hat die Initiative „Learn with Grandma“ ins Leben gerufen, die mittlerweile in ca. 20 Ländern läuft. Es geht darum Generationen per neue Medien zu verbinden, um gemeinsam mit Spaß voneinander zu lernen.In Uganda hilet sie dazu einen fulminanten Vortrag, der damit begann: „I am not old. I am a resource. Please ask me.“
Hier ist der Link zur internationalen Gruppe auf Facebook.

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Save the Date…in Dortmund

In Kooperation mit unserer Organisation Edda Africa e.V. (Education & Development Association) findet die 1. Deutsch-Afrikanische Diaspora-Konferenz am 3. u. 4. Juni in Dortmund statt.

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In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Coworking: Stadt, Land, oder…?

USA_CANADA 171„Städte wie Berlin, Barcelona, San Francisco und New York haben bereits jetzt mehr Coworking Spaces als jemand Interessiertes wohl in einem Jahr in Ruhe erkunden könnte. Ständig eröffnen neue Coworking Spaces und auch wenn die meisten Menschen noch nichts davon mitbekommen haben, ist das Thema in der urbanen Arbeitswelt angekommen. Seit letztem Jahr lässt sich weltweit das Vordringen von Coworking Spaces in den ländlichen Raum beobachten, was das Leben und Arbeiten der Menschen auf dem Land mehr verändern könnte als das in den Städten.“ Weiterlesen im Netzpilotenmagazin bei Tobias Schwarz

Netnographie

Consumer Tribes erschien bereits vor zehn Jahren (2007), damals hatte ich eine ausführliche Rezension geschrieben.

Die Gedanken und Konzepte, die beschriebenen Muster treten aber immer wieder hervor – bei der Bestimmung von Forschungsfragen in der Netnographie, in Diskursen zu Online- Vergemeinschaftung und Mikro- Öffentlichkeiten, zu Szenen, wie Makern, Fankulturen oder denen, die sich ums Essen bilden – so lohnt sich eine aktualisierte Betrachtung.

Selber über Consumer Tribes revisited — Netnographie & Digitaler Wandel

Understanding Africa? Konferenzbeitrag

Kürzlich fand am Campus Sankt Augustin der Hochschule Rhein-Sieg zum dritten Mal eine Konferenz zum Thema „Universitäten, Entrepreneurship und Unternehmensentwicklung in Afrika“ statt.
Dr. Justine Magambo und ich haben einen interaktiven Workshop mit vielen AHA-Effekten für die Teilnehmenden zum Thema „Understanding Africa?“ durchgeführt.
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Die Konferenz bietet eine in Deutschland einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland und Afrika sowie den Unternehmen untereinander. Im Fokus stehen dabei die Themen Entrepreneurship und KMUs in Afrika, Markteintritt in Afrika, Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika als auch auf die Weiterbildung und Gewinnung von qualifiziertem Personal. Insbesondere die Möglichkeit, existierende Wirtschaftsnetzwerke zu nutzen, spielt hierbei eine besondere Rolle.

Das Programm zum Download: conference-programme_25-10-16

Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Der Beitrag wurde im Subsahara-Blog der IHK veröffentlicht und ist insofern für unsere Arbeit bei EddA Africa e.V interessant, da wir von Köln aus das ICTC Centrum in Kampala mit IT Hardware und Kursen unterstützen.

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Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.