Adventskalender von Rainbow House of Hope

Wie letztes Jahr sende ich gerne wieder den Link zum Kalender von Rainbow House of Hope Uganda. Auf den Kalender klicken:

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Learn with Grandma international

Screenshot - 16Valerie Wood-Gaiger habe ich vor einigen Jahren auf der E-Learning Africa Conference in Uganda kennengelernt. Sie hat die Initiative „Learn with Grandma“ ins Leben gerufen, die mittlerweile in ca. 20 Ländern läuft. Es geht darum Generationen per neue Medien zu verbinden, um gemeinsam mit Spaß voneinander zu lernen.In Uganda hilet sie dazu einen fulminanten Vortrag, der damit begann: „I am not old. I am a resource. Please ask me.“
Hier ist der Link zur internationalen Gruppe auf Facebook.

Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Der Beitrag wurde im Subsahara-Blog der IHK veröffentlicht und ist insofern für unsere Arbeit bei EddA Africa e.V interessant, da wir von Köln aus das ICTC Centrum in Kampala mit IT Hardware und Kursen unterstützen.

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Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.

Das Projekt KARIBU – Hilfe für Kinder und alleinstehende Frauen in Uganda

Erinnert Ihr Euch an die schönen Ketten und Armbänder, die wir an unserem EDDA-Stand auf dem Afrika-Tag im Januar verkauft haben?

Wir möchten Euch heute einige Hintergruninformationen zu diesen Schmuckstücken geben.

Im Rahmen des Hilfsprojektes KARIBU stellen Frauen in Uganda Schmuck her, dessen Verkaufserlös zu 100%  zu den beteiligten Frauen sowie zu Hilfsprojekten vor Ort zurück fließt, z.B. Investition in Ausbildung, Schulgeld, Medizin und Arztrechnungen, eine Ziege, ein Schaf, eine Kuh…

Der Schmuck wird aus Papier und Glasperlen hergestellt. Jedes Stück ist ein Unikat! So wie auch jede dieser Frauen es wert ist, dass man ihr hilft.

KARIBU ist ein Verein, der zur Unterstützung von Kindern und stark benachteiligten Frauen in Uganda gegründet wurde. Frauen und Kinder mit wenig Hoffnung, alleinstehende arbeitslose junge Frauen, kranke Frauen und Kinder, die nicht in die Schule gehen können, da die Mutter das Geld für die Schulgebühren nicht aufbringen kann. Die Mitglieder  von KARIBU kennen alle Frauen und Kinder und auch deren Schicksale persönlich, da die Projektleiterin Erna Puri-Gasser das ganze Jahr über in Uganda ist.

Mehr Informationen findet Ihr hier: http://www.karibu-fuerfrauenundkinderinuganda.com/

Die Informationen und die Fotogalerie haben wir mit freundlicher Genehmigung von Erna Puri-Gasser zusammengestellt.

Lesung beim Afrikatag in Köln 2016

Unsere Lesung und unser Stand waren beim Afrikatag sehr gut besucht. Viele bekannte, aber auch neue Gesichter diskutierten eifrig am EDDA-Stand rund um das Thema “Afrika”.

Eva hat das Kapitel “Mit dem Schnellboot nach Lambaréné” aus dem Buch “Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun” gelesen. Justine trug das Kapitel “A Childhood in Uganda” aus dem englischen Teil von “Welcome to Africa – interkulturelle Kompetenz für Uganda” vor.

Hier einige Impressionen:

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Uganda 2014 583Log 1 – im Flugzeug, 12:00 #Auf nach Afrika

Ich habe 7 Tage. Nur 7 Tage, um in Uganda etwas zu erledigen.

7 Tage, um einen Vortrag zu halten, Besprechungen durchzuführen und herauszufinden, was Ubuntu ist. Das sind 168 Stunden oder 10.080 Minuten oder 604.800 Sekunden. Wow! Letzteres klingt schon ermutigender. Also habe ich wohl genug Zeit …

Zeit, mich in einem Land zurechtzufinden, das ich nicht kenne. Von dem ich nur Widersprüchliches gehört habe. Ein Land, mitten auf einem Kontinent, von dem in den Medien nur in Superlativen und Extremen die Rede ist. Der als Ort für abenteuerliche Touristen-Safaris, aber auch für unzählbare kriegerische Auseinandersetzungen gilt.

Der afrikanische Kontinent ist flächenmäßig größer als die USA, West-Europa, Indien, Argentinien oder China – und weist eine ungefähre Bevölkerungsmenge von 1 Milliarden Menschen auf. Hier finden sich die meisten Länder der Welt mit dem höchsten Bevölkerungsanteil unter 15 Jahren. Demographisch ist Afrika folglich ein junger Kontinent. Ebenso rückt Afrika durch einen schnell wachsenden Mittelstand und eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bildung und Gesellschaft in den Blickpunkt der Wirtschaft. Beispielsweise fand 2014 in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, die größte E-Learning-Konferenz auf dem afrikanischen Kontinent statt. Mehr als 1400 Menschen aus über 90 Ländern haben teilgenommen. Alles in allem eine spannende Zeit für die Entwicklung von neuen Medien und Geschäftsmodellen in Afrika, was sich auch durch den dort weltweit am schnellsten wachsenden Mobilfunkmarkt zeigt. Es ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren, bei der man die Motivation der sehr jungen Bevölkerung fast greifen kann. Und gerade deshalb sitze ich jetzt im Flugzeug …

Eva Maria Bäcker und Justine Magambo (deutsch/englisch)

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Traugott Bautz Verlag, ISBN: 978-3883099057

 

Neuerscheinung: Buch über interkulturelle Kompetenz für Uganda

Screenshot - 20Gerade druckfrisch erschienen im Traugott Bautz Verlag. Link zum Verlag & Link zu Amazon

Worum geht es in dem Buch?

Bevor wir antworten, fragen wir Euch:

Habt Ihr im Ausland schon Situationen erlebt, in denen Ihr Eurer Ansicht nach richtig gehandelt habt, Eure Gegenüber sich aber seltsam verhalten haben? Dann habt Ihr eine sogenannte kritische Interaktionssituation, einen Critical Incident erlebt. Wie beeinflusste das Euren weiteren Aufenthalt? Was hätte Euch in dieser Situation unterstützt? Welche Informationen hättet Ihr benötigt?

Die Autorinnen Eva Maria Bäcker und Justine Magambo möchten Euch dabei unterstützen, Eure interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dem Prinzip „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute“ folgend, werden sie Euch anhand authentischer Erlebnisse einer fiktiven Reisenden, namens Vicky, in Uganda vor Augen führen, wie Ihr kritische Situationen erkennt, entschärft und vermeiden könnt.

Als Leserin oder Leser werdet Ihr zu Beobachtern der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Dieses Buch ist empfehlenswert als „Warm-up“ für Uganda-Reisende. Es erscheint zunächst im ersten Teil des Buches in deutscher Sprache und enthält den Teil „A Children’s Guide to Uganda“ von Justine in englischer Sprache.

The Acacia Tree Meme and “African literature”

Wem ist bei Literatur über Afrika eigentlich schon einmal etwas aufgefallen?

Eine Collage von Buchumschlägen zu afrikanischer Literatur zeigt die zahlreichen Variationen des Akazienbaums, der vor einem orangen Hintergrund abgebildet ist. In vielen Ländern Afrikas, wie beispielsweise Nigeria, ist dieser Baum unbekannt. Aber – in den Köpfen der Buchautoren und angestrebten Leserschaft besteht Afrika wohl aus nur einer Baumsorte und orangem Himmel. 😉