Learn with Grandma international

Screenshot - 16Valerie Wood-Gaiger habe ich vor einigen Jahren auf der E-Learning Africa Conference in Uganda kennengelernt. Sie hat die Initiative „Learn with Grandma“ ins Leben gerufen, die mittlerweile in ca. 20 Ländern läuft. Es geht darum Generationen per neue Medien zu verbinden, um gemeinsam mit Spaß voneinander zu lernen.In Uganda hilet sie dazu einen fulminanten Vortrag, der damit begann: „I am not old. I am a resource. Please ask me.“
Hier ist der Link zur internationalen Gruppe auf Facebook.

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In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Netnographie

Consumer Tribes erschien bereits vor zehn Jahren (2007), damals hatte ich eine ausführliche Rezension geschrieben.

Die Gedanken und Konzepte, die beschriebenen Muster treten aber immer wieder hervor – bei der Bestimmung von Forschungsfragen in der Netnographie, in Diskursen zu Online- Vergemeinschaftung und Mikro- Öffentlichkeiten, zu Szenen, wie Makern, Fankulturen oder denen, die sich ums Essen bilden – so lohnt sich eine aktualisierte Betrachtung.

Selber über Consumer Tribes revisited — Netnographie & Digitaler Wandel

Neuerscheinung: Buch über interkulturelle Kompetenz für Uganda

Screenshot - 20Gerade druckfrisch erschienen im Traugott Bautz Verlag. Link zum Verlag & Link zu Amazon

Worum geht es in dem Buch?

Bevor wir antworten, fragen wir Euch:

Habt Ihr im Ausland schon Situationen erlebt, in denen Ihr Eurer Ansicht nach richtig gehandelt habt, Eure Gegenüber sich aber seltsam verhalten haben? Dann habt Ihr eine sogenannte kritische Interaktionssituation, einen Critical Incident erlebt. Wie beeinflusste das Euren weiteren Aufenthalt? Was hätte Euch in dieser Situation unterstützt? Welche Informationen hättet Ihr benötigt?

Die Autorinnen Eva Maria Bäcker und Justine Magambo möchten Euch dabei unterstützen, Eure interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dem Prinzip „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute“ folgend, werden sie Euch anhand authentischer Erlebnisse einer fiktiven Reisenden, namens Vicky, in Uganda vor Augen führen, wie Ihr kritische Situationen erkennt, entschärft und vermeiden könnt.

Als Leserin oder Leser werdet Ihr zu Beobachtern der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Dieses Buch ist empfehlenswert als „Warm-up“ für Uganda-Reisende. Es erscheint zunächst im ersten Teil des Buches in deutscher Sprache und enthält den Teil „A Children’s Guide to Uganda“ von Justine in englischer Sprache.

Learning with Passion

Artists and educators explore the questions that inspire, with help from Yo-Yo Ma, Silkroad, and a global musical ensemble.

“Works of art are designed to take us as quickly as possible to our most important questions,” Senior Lecturer Steven Seidel told an audience of artists and educators gathered in Harvard’s Farkas Hall on Monday night. It was the start of the 2015 Arts and Passion-Driven Learning institute, three days of workshops, performances, and conversations hosted by the Harvard Graduate School of Education and Silkroad, the cultural organization founded by cellist Yo-Yo Ma.

By now, in its fourth-annual iteration, the institute has acquired the air of a soiree — or a barn-raising. A celebratory buzz filled the hall, fueled by the particular energy of nearly 100 creative people coming together from around the world to trace connections between passion, inspiration, and learning.

Those powerful questions that Seidel evoked were asked, answered, then asked again — both in his opening conversation with cellist Yo-Yo Ma and in the exhilarating performance that followed, as the Silk Road Ensemble seemed to enact the notion of passion-driven learning right there on stage. As professional conferences go, there’s none with a better soundtrack.

“One of the things I think a lot about is, What does the imagination consist of?” said Ma, when Seidel asked about particular works that had inspired him. As the institute’s faculty director, who also directs HGSE’s Arts in Education master’s program, Seidel had framed the gathering as an open-ended exploration of art’s power to disrupt — to vanquish pat certainties and conventional explanations.

Read more: http://www.gse.harvard.edu/news/15/08/learning-passion

Mangas in der interkulturellen Arbeit

Was ist das Erfolgsgeheimnis der niedlichen Figuren aus Japan?

Interkul_Manga_Aequator_2015_leerMangas bieten Anregungen und Lösungen zur Lebensbewältigung – so resümiert es die Medienwissenschaft.

Manga-Comics zeichnen sich durch eine leicht verständliche Sprache aus. Die Handlung ist anschaulich und temporeich. Mangas ähneln einem Video und vermitteln deutlich ihre Kernbotschaft. In ihrer Symbolik unterscheiden sich die Mangas stark von amerikanischen Comics, in denen meist männliche Action-Helden durch die Story führen.

Die anmutigen Figuren in den Mangas sind kindlich gezeichnet und blicken mit großen Augen in die Welt. Durch ihre präzise visuelle Dramaturgie übermitteln sie Emotionen und Konflikte in realistischer Weise. Humorvoll und sympathisch können so auch heikle Themen durch die Verniedlichung der Charaktere „entschärft“ dargestellt werden.

Mangas setzen auf Themen aus den Bereichen Arbeits- und Schulleben, Romanze, Fantasy, Mystery oder Sport. Hier spiegeln sich Probleme wider, mit denen die Figuren konfrontiert werden, die auch die Leser kennen – Erfolgserlebnisse, Freundschaften, Verzweiflung oder Missverständnisse.

Die Mangafiguren sind relativ einfach nachzuzeichnen. Sie vernetzen weltweit Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gerade junge Menschen fühlen sich in der Manga-Community verstanden.

Die Begeisterung für Mangas hat dazu beigetragen, dass sich ein (Werte-)Wandel von einer Wort- zu einer Bildkultur entwickelt.

Der Betrachter kann viel fürs Leben lernen … über andere Kulturen und über sich selbst!

Daher sind die sogenannten „Critical Incidents“ in Manga-Form ein ideales Trainingstool, um Reflexionsimpulse bei Seminar-Teilnehmer zu erzielen. In der Diskussion werden interkulturelle kritische Interaktionssituation in den eigenen Alltag transferiert. Ein nachhaltiger Lern- und Erlebniseffekt bleibt.

Seit einiger Zeit verwende ich Mangas in der interkulturellen Arbeit und biete Worksshops für Trainer zur Produktion von Mangas an.

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Kreativteil
Füllt den interkulturellen Manga auf dieser Seite mit Leben. Wie ist Euer Eindruck? Was sagen die Charaktere? Um welches Thema könnte es sich handeln?

Druckt den Manga aus, belebt ihn mit Euren Ideen und sendet ihn mir wieder eingecannt zu: baecker@lebenswelt-marketing.de

Ich freue mich sehr auf Eure Ideen!

Eva Bäcker

The Frog and the Scorpion: A Leadership Tale…

Remarkable considerations for Changemanagement: Be a Chameleon and not a Scorpion!

My Course of Action

Have you heard the story about the Frog and the Scorpion?

A Scorpion asks a Frog to carry him over a river. The Frog is afraid of being stung during the trip, “I would, but you will sting me”. The Scorpion pleads that he certainly will not! Again, the Frog argues, “I would, but you will sting me. Again, the Scorpion pleads, “Please, I must get across and I promise not to sting you”. The Scorpion argues that if it stung the frog, both would sink and the Scorpion would drown. The Frog agrees and begins carrying the Scorpion, but midway across the river the Scorpion does indeed sting the Frog, dooming them both.

When asked why, the Scorpion says, “WHAT DID YOU EXPECT. I’M A SCORPION. IT’S MY NATURE!”

The morale of the story and relevancy to leadership in organizations is that in changing and dynamic times…

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Mein Klassenraum flippt aus!

Am Samstag waren für mich im umgedrehten Unterricht einmal die Rollen vertauscht. Flipped Classroom ist eine Methode des integrierten Lernens, die weg von der klassischen Frontal-Vorlesung hin zur Eigenbearbeitung der Lerninhalte durch die Studierenden geht. Hausaufgaben und Stoffvermittlung sind insofern vertauscht, indem der Inhalt zu Hause von den Studierenden erarbeitet wird und die praktische Anwendung im Seminar passiert.  Das Flipped Classroom-Prinzip kommt, wie man richtig vermuten wird, aus den USA und wird dort mit Erfolg und großer Beliebtheit eingesetzt. Studierende bearbeiten Übungen selbständig in kleinen Gruppen und entwickeln Lösungsvorschläge zu verschiedenen Aufgabenbereichen und stellen diese in der Gruppe vor. Meine Aufgabe war die Begleitung dieser Prozesse als Lerncoach. Das alles dann noch als Kölnerin in Düsseldorf. Irgendwie flippig… 🙂

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