In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Advertisements

Netnographie

Consumer Tribes erschien bereits vor zehn Jahren (2007), damals hatte ich eine ausführliche Rezension geschrieben.

Die Gedanken und Konzepte, die beschriebenen Muster treten aber immer wieder hervor – bei der Bestimmung von Forschungsfragen in der Netnographie, in Diskursen zu Online- Vergemeinschaftung und Mikro- Öffentlichkeiten, zu Szenen, wie Makern, Fankulturen oder denen, die sich ums Essen bilden – so lohnt sich eine aktualisierte Betrachtung.

Selber über Consumer Tribes revisited — Netnographie & Digitaler Wandel

Understanding Africa? Konferenzbeitrag

Kürzlich fand am Campus Sankt Augustin der Hochschule Rhein-Sieg zum dritten Mal eine Konferenz zum Thema „Universitäten, Entrepreneurship und Unternehmensentwicklung in Afrika“ statt.
Dr. Justine Magambo und ich haben einen interaktiven Workshop mit vielen AHA-Effekten für die Teilnehmenden zum Thema „Understanding Africa?“ durchgeführt.
15032667_1228813257178917_4303002832266788543_n

Die Konferenz bietet eine in Deutschland einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland und Afrika sowie den Unternehmen untereinander. Im Fokus stehen dabei die Themen Entrepreneurship und KMUs in Afrika, Markteintritt in Afrika, Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika als auch auf die Weiterbildung und Gewinnung von qualifiziertem Personal. Insbesondere die Möglichkeit, existierende Wirtschaftsnetzwerke zu nutzen, spielt hierbei eine besondere Rolle.

Das Programm zum Download: conference-programme_25-10-16

Das Projekt KARIBU – Hilfe für Kinder und alleinstehende Frauen in Uganda

Erinnert Ihr Euch an die schönen Ketten und Armbänder, die wir an unserem EDDA-Stand auf dem Afrika-Tag im Januar verkauft haben?

Wir möchten Euch heute einige Hintergruninformationen zu diesen Schmuckstücken geben.

Im Rahmen des Hilfsprojektes KARIBU stellen Frauen in Uganda Schmuck her, dessen Verkaufserlös zu 100%  zu den beteiligten Frauen sowie zu Hilfsprojekten vor Ort zurück fließt, z.B. Investition in Ausbildung, Schulgeld, Medizin und Arztrechnungen, eine Ziege, ein Schaf, eine Kuh…

Der Schmuck wird aus Papier und Glasperlen hergestellt. Jedes Stück ist ein Unikat! So wie auch jede dieser Frauen es wert ist, dass man ihr hilft.

KARIBU ist ein Verein, der zur Unterstützung von Kindern und stark benachteiligten Frauen in Uganda gegründet wurde. Frauen und Kinder mit wenig Hoffnung, alleinstehende arbeitslose junge Frauen, kranke Frauen und Kinder, die nicht in die Schule gehen können, da die Mutter das Geld für die Schulgebühren nicht aufbringen kann. Die Mitglieder  von KARIBU kennen alle Frauen und Kinder und auch deren Schicksale persönlich, da die Projektleiterin Erna Puri-Gasser das ganze Jahr über in Uganda ist.

Mehr Informationen findet Ihr hier: http://www.karibu-fuerfrauenundkinderinuganda.com/

Die Informationen und die Fotogalerie haben wir mit freundlicher Genehmigung von Erna Puri-Gasser zusammengestellt.

Lesung beim Afrikatag in Köln 2016

Unsere Lesung und unser Stand waren beim Afrikatag sehr gut besucht. Viele bekannte, aber auch neue Gesichter diskutierten eifrig am EDDA-Stand rund um das Thema “Afrika”.

Eva hat das Kapitel “Mit dem Schnellboot nach Lambaréné” aus dem Buch “Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun” gelesen. Justine trug das Kapitel “A Childhood in Uganda” aus dem englischen Teil von “Welcome to Africa – interkulturelle Kompetenz für Uganda” vor.

Hier einige Impressionen:

Learning with Passion

Artists and educators explore the questions that inspire, with help from Yo-Yo Ma, Silkroad, and a global musical ensemble.

“Works of art are designed to take us as quickly as possible to our most important questions,” Senior Lecturer Steven Seidel told an audience of artists and educators gathered in Harvard’s Farkas Hall on Monday night. It was the start of the 2015 Arts and Passion-Driven Learning institute, three days of workshops, performances, and conversations hosted by the Harvard Graduate School of Education and Silkroad, the cultural organization founded by cellist Yo-Yo Ma.

By now, in its fourth-annual iteration, the institute has acquired the air of a soiree — or a barn-raising. A celebratory buzz filled the hall, fueled by the particular energy of nearly 100 creative people coming together from around the world to trace connections between passion, inspiration, and learning.

Those powerful questions that Seidel evoked were asked, answered, then asked again — both in his opening conversation with cellist Yo-Yo Ma and in the exhilarating performance that followed, as the Silk Road Ensemble seemed to enact the notion of passion-driven learning right there on stage. As professional conferences go, there’s none with a better soundtrack.

“One of the things I think a lot about is, What does the imagination consist of?” said Ma, when Seidel asked about particular works that had inspired him. As the institute’s faculty director, who also directs HGSE’s Arts in Education master’s program, Seidel had framed the gathering as an open-ended exploration of art’s power to disrupt — to vanquish pat certainties and conventional explanations.

Read more: http://www.gse.harvard.edu/news/15/08/learning-passion

Mangas in der interkulturellen Arbeit

Was ist das Erfolgsgeheimnis der niedlichen Figuren aus Japan?

Interkul_Manga_Aequator_2015_leerMangas bieten Anregungen und Lösungen zur Lebensbewältigung – so resümiert es die Medienwissenschaft.

Manga-Comics zeichnen sich durch eine leicht verständliche Sprache aus. Die Handlung ist anschaulich und temporeich. Mangas ähneln einem Video und vermitteln deutlich ihre Kernbotschaft. In ihrer Symbolik unterscheiden sich die Mangas stark von amerikanischen Comics, in denen meist männliche Action-Helden durch die Story führen.

Die anmutigen Figuren in den Mangas sind kindlich gezeichnet und blicken mit großen Augen in die Welt. Durch ihre präzise visuelle Dramaturgie übermitteln sie Emotionen und Konflikte in realistischer Weise. Humorvoll und sympathisch können so auch heikle Themen durch die Verniedlichung der Charaktere „entschärft“ dargestellt werden.

Mangas setzen auf Themen aus den Bereichen Arbeits- und Schulleben, Romanze, Fantasy, Mystery oder Sport. Hier spiegeln sich Probleme wider, mit denen die Figuren konfrontiert werden, die auch die Leser kennen – Erfolgserlebnisse, Freundschaften, Verzweiflung oder Missverständnisse.

Die Mangafiguren sind relativ einfach nachzuzeichnen. Sie vernetzen weltweit Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gerade junge Menschen fühlen sich in der Manga-Community verstanden.

Die Begeisterung für Mangas hat dazu beigetragen, dass sich ein (Werte-)Wandel von einer Wort- zu einer Bildkultur entwickelt.

Der Betrachter kann viel fürs Leben lernen … über andere Kulturen und über sich selbst!

Daher sind die sogenannten „Critical Incidents“ in Manga-Form ein ideales Trainingstool, um Reflexionsimpulse bei Seminar-Teilnehmer zu erzielen. In der Diskussion werden interkulturelle kritische Interaktionssituation in den eigenen Alltag transferiert. Ein nachhaltiger Lern- und Erlebniseffekt bleibt.

 

Gründungsideen innerhalb von 54 Stunden umsetzen!

Screenshot - 12Nächste Woche unterstütze ich als Teil der Coach-und Mentoren-Community beim „Startup Weekend Education Cologne“ Gründungswillige, ihre Ideen im Bereich Bildung innerhalb von 54 Stunden umzusetzen. Das Event geht vom 20.-22. März 2015.

Das „StartupWeekend Education“ bietet eine Gelegenheit Gründungsideen im Bereich Bildung innerhalb von 54 Stunden umzusetzen. An dem Event nehmen Designer, Programmierer, Marketing-Fachleute, Schüler, Studenten, Lehrer, Dozenten und andere Bildungsprofis teil. Es werden Teams um die besten Ideen gebildet und anschließend an der Umsetzung gearbeitet. Unterstützung finden die Teams durch erfahrende Gründer sowie Branchenexperten. Die besten Gründungen werden am Sonntag-Abend von einer Jury ermittelt. Den Gewinnern winken tolle Preise.

Infos: http://www.up.co/communities/germany/cologne-germany/startup-weekend/5112