Planungshilfe 7: Begegnungen – Treffen in der Mitte zwischen zwei Kulturen

Ob Reisen zur Kultur- und Völkerverständigung beiträgt oder eher zur Zementierung von Vorurteilen, hängt davon ab, wie weit sich Reisende und im Urlaubsgebiet Ansässige überhaupt auf Begegnungen einlassen.

Sie sind an den Menschen des Urlaubsgebietes interessiert und möchten ihnen auf authentische Weise begegnen.

Zur Planung schlagen wir Ihnen vor, sich gleich hier und jetzt auf ein paar Gedanken und Anregungen einzulassen.

„Wir neigen meist dazu, zunächst Fremdes auf uns bereits Bekanntes zurückzuführen“, schreibt Eva Maria Bäcker in „Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun“  – ihrem sehr empfehlenswerten Führer durch die Fallstricke der Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise…

Weiter zum Artikel vom 4.09.2017 von Nina Sahdeva, fairunterwegs-Redaktion

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Understanding Africa? Konferenzbeitrag

Kürzlich fand am Campus Sankt Augustin der Hochschule Rhein-Sieg zum dritten Mal eine Konferenz zum Thema „Universitäten, Entrepreneurship und Unternehmensentwicklung in Afrika“ statt.
Dr. Justine Magambo und ich haben einen interaktiven Workshop mit vielen AHA-Effekten für die Teilnehmenden zum Thema „Understanding Africa?“ durchgeführt.
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Die Konferenz bietet eine in Deutschland einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland und Afrika sowie den Unternehmen untereinander. Im Fokus stehen dabei die Themen Entrepreneurship und KMUs in Afrika, Markteintritt in Afrika, Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika als auch auf die Weiterbildung und Gewinnung von qualifiziertem Personal. Insbesondere die Möglichkeit, existierende Wirtschaftsnetzwerke zu nutzen, spielt hierbei eine besondere Rolle.

Das Programm zum Download: conference-programme_25-10-16

Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Der Beitrag wurde im Subsahara-Blog der IHK veröffentlicht und ist insofern für unsere Arbeit bei EddA Africa e.V interessant, da wir von Köln aus das ICTC Centrum in Kampala mit IT Hardware und Kursen unterstützen.

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Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.

Das Projekt KARIBU – Hilfe für Kinder und alleinstehende Frauen in Uganda

Erinnert Ihr Euch an die schönen Ketten und Armbänder, die wir an unserem EDDA-Stand auf dem Afrika-Tag im Januar verkauft haben?

Wir möchten Euch heute einige Hintergruninformationen zu diesen Schmuckstücken geben.

Im Rahmen des Hilfsprojektes KARIBU stellen Frauen in Uganda Schmuck her, dessen Verkaufserlös zu 100%  zu den beteiligten Frauen sowie zu Hilfsprojekten vor Ort zurück fließt, z.B. Investition in Ausbildung, Schulgeld, Medizin und Arztrechnungen, eine Ziege, ein Schaf, eine Kuh…

Der Schmuck wird aus Papier und Glasperlen hergestellt. Jedes Stück ist ein Unikat! So wie auch jede dieser Frauen es wert ist, dass man ihr hilft.

KARIBU ist ein Verein, der zur Unterstützung von Kindern und stark benachteiligten Frauen in Uganda gegründet wurde. Frauen und Kinder mit wenig Hoffnung, alleinstehende arbeitslose junge Frauen, kranke Frauen und Kinder, die nicht in die Schule gehen können, da die Mutter das Geld für die Schulgebühren nicht aufbringen kann. Die Mitglieder  von KARIBU kennen alle Frauen und Kinder und auch deren Schicksale persönlich, da die Projektleiterin Erna Puri-Gasser das ganze Jahr über in Uganda ist.

Mehr Informationen findet Ihr hier: http://www.karibu-fuerfrauenundkinderinuganda.com/

Die Informationen und die Fotogalerie haben wir mit freundlicher Genehmigung von Erna Puri-Gasser zusammengestellt.

Lesung beim Afrikatag in Köln 2016

Unsere Lesung und unser Stand waren beim Afrikatag sehr gut besucht. Viele bekannte, aber auch neue Gesichter diskutierten eifrig am EDDA-Stand rund um das Thema “Afrika”.

Eva hat das Kapitel “Mit dem Schnellboot nach Lambaréné” aus dem Buch “Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun” gelesen. Justine trug das Kapitel “A Childhood in Uganda” aus dem englischen Teil von “Welcome to Africa – interkulturelle Kompetenz für Uganda” vor.

Hier einige Impressionen:

Neuerscheinung: Buch über interkulturelle Kompetenz für Uganda

Screenshot - 20Gerade druckfrisch erschienen im Traugott Bautz Verlag. Link zum Verlag & Link zu Amazon

Worum geht es in dem Buch?

Bevor wir antworten, fragen wir Euch:

Habt Ihr im Ausland schon Situationen erlebt, in denen Ihr Eurer Ansicht nach richtig gehandelt habt, Eure Gegenüber sich aber seltsam verhalten haben? Dann habt Ihr eine sogenannte kritische Interaktionssituation, einen Critical Incident erlebt. Wie beeinflusste das Euren weiteren Aufenthalt? Was hätte Euch in dieser Situation unterstützt? Welche Informationen hättet Ihr benötigt?

Die Autorinnen Eva Maria Bäcker und Justine Magambo möchten Euch dabei unterstützen, Eure interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dem Prinzip „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute“ folgend, werden sie Euch anhand authentischer Erlebnisse einer fiktiven Reisenden, namens Vicky, in Uganda vor Augen führen, wie Ihr kritische Situationen erkennt, entschärft und vermeiden könnt.

Als Leserin oder Leser werdet Ihr zu Beobachtern der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Dieses Buch ist empfehlenswert als „Warm-up“ für Uganda-Reisende. Es erscheint zunächst im ersten Teil des Buches in deutscher Sprache und enthält den Teil „A Children’s Guide to Uganda“ von Justine in englischer Sprache.

„Global Back Gain against Local Brain Drain“

02-Digital-Supervision-in-Uganda_web (2)Taking part in the Conference in Rheinbach „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ I was as member of the panel discussion. Session 4 dealt with education for sustainable development, which is a problem faced by all countries.

My thesis was: „There is no lack of academic staff. Only a lack of logistics and management.“ Every year Africa loses resources through academic knowledge migration. The Joint-PhD-Program focuses on the dilemma gap in post-graduate training, as in the case of Uganda. The PhD holders in almost all universities in Uganda are not enough to train the aspirants. ICT has simplified the world into a global village and therefore this should allow classes outside the four walls. The use of new media is one key to implement a successful PhD training program. Doctoral training has changed significantly in recent years. In Germany, it’s not unusual to complete a doctorate in a distance learning curriculum. The Distance Learning University of Hagen has offering PhD programs since 1974.

IMG_0029 (2)Higher education plays a key role in training qualified individuals who will be able to implement new technologies and use innovative methods to establish cost-efficient and effective enterprises and institutions.

If you have further questions concerning the PhD program don’t hesitate to contact me.