Das Publikum wählte …

…die neuen „Tutoren des Jahres 2018“

Wir gratulieren unserem „Tutor des Jahres 2018“! 

Jörg Reschke, Tutor der Euro-FH, hat das Online-Voting für sich entschieden. Über einen Platz auf den Siegertreppchen dürfen sich Dr. Eva Maria Bäcker, Tutorin der IUBH Fernstudium, und Stephanie Flock, Tutorin der Schule für Touristik Weigand GmbH & Co. KG, freuen.“ (Forum DistancE-Learning)

 

Ich freue mich sehr über die tolle Platzierung. Vielen Dank an alle, die mit abgestimmt haben.

Zum Presseartikel: Tutor des Jahres 2018_27092017

Hinter den Kulissen: Was meinen Job als Tutorin ausmacht? Die IUBH hat nachgefragt: Link

Advertisements

Bion, oic, ohoh, otoh, rofl, lol und TIA

🙂

@>—>—

Wenn Ihr bisher nur „Bahnhof“ bei solchen Zeichen verstanden habt, dann ist es möglicherweise höchste Zeit, eine „zweite Sprache“ zu erlernen. Bei den vermeintlichen „Hieroglyphen“ handelt es sich um Akronyme und Smileys, die Emotionen in eine computergestützte Unterhaltung bringen.

Im virtuellen Raum gelten andere Regeln als im realen Raum, frei nach dem Motto „Fremde Länder – andere Sitten“. Die Gesprächspartner sehen sich nicht persönlich, kommunizieren – außer im Chat – zeitversetzt und haben durch „Regeln der Netiquette“ die Möglichkeit, ihre aktuelle Stimmungslage zum Ausdruck zu bringen. Daher hat der „gute Ton“ im Netz eine besonders hohe Bedeutung für ein erfolgreiches Online-Seminar.

In diesem Sinne: ptmm (please tell me more / erzähl mir mehr)…

 

Learn with Grandma international

Screenshot - 16Valerie Wood-Gaiger habe ich vor einigen Jahren auf der E-Learning Africa Conference in Uganda kennengelernt. Sie hat die Initiative „Learn with Grandma“ ins Leben gerufen, die mittlerweile in ca. 20 Ländern läuft. Es geht darum Generationen per neue Medien zu verbinden, um gemeinsam mit Spaß voneinander zu lernen.In Uganda hilet sie dazu einen fulminanten Vortrag, der damit begann: „I am not old. I am a resource. Please ask me.“
Hier ist der Link zur internationalen Gruppe auf Facebook.

In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Der Beitrag wurde im Subsahara-Blog der IHK veröffentlicht und ist insofern für unsere Arbeit bei EddA Africa e.V interessant, da wir von Köln aus das ICTC Centrum in Kampala mit IT Hardware und Kursen unterstützen.

tech-hubs-ssa-white-fotolia_160315

Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Uganda 2014 583Log 1 – im Flugzeug, 12:00 #Auf nach Afrika

Ich habe 7 Tage. Nur 7 Tage, um in Uganda etwas zu erledigen.

7 Tage, um einen Vortrag zu halten, Besprechungen durchzuführen und herauszufinden, was Ubuntu ist. Das sind 168 Stunden oder 10.080 Minuten oder 604.800 Sekunden. Wow! Letzteres klingt schon ermutigender. Also habe ich wohl genug Zeit …

Zeit, mich in einem Land zurechtzufinden, das ich nicht kenne. Von dem ich nur Widersprüchliches gehört habe. Ein Land, mitten auf einem Kontinent, von dem in den Medien nur in Superlativen und Extremen die Rede ist. Der als Ort für abenteuerliche Touristen-Safaris, aber auch für unzählbare kriegerische Auseinandersetzungen gilt.

Der afrikanische Kontinent ist flächenmäßig größer als die USA, West-Europa, Indien, Argentinien oder China – und weist eine ungefähre Bevölkerungsmenge von 1 Milliarden Menschen auf. Hier finden sich die meisten Länder der Welt mit dem höchsten Bevölkerungsanteil unter 15 Jahren. Demographisch ist Afrika folglich ein junger Kontinent. Ebenso rückt Afrika durch einen schnell wachsenden Mittelstand und eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bildung und Gesellschaft in den Blickpunkt der Wirtschaft. Beispielsweise fand 2014 in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, die größte E-Learning-Konferenz auf dem afrikanischen Kontinent statt. Mehr als 1400 Menschen aus über 90 Ländern haben teilgenommen. Alles in allem eine spannende Zeit für die Entwicklung von neuen Medien und Geschäftsmodellen in Afrika, was sich auch durch den dort weltweit am schnellsten wachsenden Mobilfunkmarkt zeigt. Es ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren, bei der man die Motivation der sehr jungen Bevölkerung fast greifen kann. Und gerade deshalb sitze ich jetzt im Flugzeug …

Eva Maria Bäcker und Justine Magambo (deutsch/englisch)

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Traugott Bautz Verlag, ISBN: 978-3883099057

 

E-Lements – Workshop

Screenshot - 09

Bild: Pixabay

Inhalte und Kurselemente im E-Learning entwickeln und betreuen

„…conducting an online course is like fostering a garden. You need seed, water, wind, … empathy and passion. (Howard Rheingold)

Analog zur Metapher eines Gartens will auch ein guter Online-Kurs angelegt und gepflegt werden. Die Kursarchitektur beeinflusst nicht nur Inhalte und die technische Usability, sondern ebenso in erheblichem Maße die Stimmung der Teilnehmenden. Lernen bedeutet auch, sich in einer vertrauten Umgebung niederzulassen, die eigene Möglichkeiten bietet – sei es ein einstündiges Webinar, eintägiges Coaching, ein mehrwöchiges Online-Seminar oder ein langjähriges Fernstudium.

Wie man gelungene Online-Szenarien aus didaktischer Sicht und unter Berücksichtigung von Business Feng Shui Prinzipien plant, entwickelt und betreut, erfahren Sie in den vier Terminen analog zur den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Mangas in der interkulturellen Arbeit

Was ist das Erfolgsgeheimnis der niedlichen Figuren aus Japan?

Interkul_Manga_Aequator_2015_leerMangas bieten Anregungen und Lösungen zur Lebensbewältigung – so resümiert es die Medienwissenschaft.

Manga-Comics zeichnen sich durch eine leicht verständliche Sprache aus. Die Handlung ist anschaulich und temporeich. Mangas ähneln einem Video und vermitteln deutlich ihre Kernbotschaft. In ihrer Symbolik unterscheiden sich die Mangas stark von amerikanischen Comics, in denen meist männliche Action-Helden durch die Story führen.

Die anmutigen Figuren in den Mangas sind kindlich gezeichnet und blicken mit großen Augen in die Welt. Durch ihre präzise visuelle Dramaturgie übermitteln sie Emotionen und Konflikte in realistischer Weise. Humorvoll und sympathisch können so auch heikle Themen durch die Verniedlichung der Charaktere „entschärft“ dargestellt werden.

Mangas setzen auf Themen aus den Bereichen Arbeits- und Schulleben, Romanze, Fantasy, Mystery oder Sport. Hier spiegeln sich Probleme wider, mit denen die Figuren konfrontiert werden, die auch die Leser kennen – Erfolgserlebnisse, Freundschaften, Verzweiflung oder Missverständnisse.

Die Mangafiguren sind relativ einfach nachzuzeichnen. Sie vernetzen weltweit Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gerade junge Menschen fühlen sich in der Manga-Community verstanden.

Die Begeisterung für Mangas hat dazu beigetragen, dass sich ein (Werte-)Wandel von einer Wort- zu einer Bildkultur entwickelt.

Der Betrachter kann viel fürs Leben lernen … über andere Kulturen und über sich selbst!

Daher sind die sogenannten „Critical Incidents“ in Manga-Form ein ideales Trainingstool, um Reflexionsimpulse bei Seminar-Teilnehmer zu erzielen. In der Diskussion werden interkulturelle kritische Interaktionssituation in den eigenen Alltag transferiert. Ein nachhaltiger Lern- und Erlebniseffekt bleibt.

Seit einiger Zeit verwende ich Mangas in der interkulturellen Arbeit und biete Worksshops für Trainer zur Produktion von Mangas an.

=========

Kreativteil
Füllt den interkulturellen Manga auf dieser Seite mit Leben. Wie ist Euer Eindruck? Was sagen die Charaktere? Um welches Thema könnte es sich handeln?

Druckt den Manga aus, belebt ihn mit Euren Ideen und sendet ihn mir wieder eingecannt zu: baecker@lebenswelt-marketing.de

Ich freue mich sehr auf Eure Ideen!

Eva Bäcker