Planungshilfe 7: Begegnungen – Treffen in der Mitte zwischen zwei Kulturen

Ob Reisen zur Kultur- und Völkerverständigung beiträgt oder eher zur Zementierung von Vorurteilen, hängt davon ab, wie weit sich Reisende und im Urlaubsgebiet Ansässige überhaupt auf Begegnungen einlassen.

Sie sind an den Menschen des Urlaubsgebietes interessiert und möchten ihnen auf authentische Weise begegnen.

Zur Planung schlagen wir Ihnen vor, sich gleich hier und jetzt auf ein paar Gedanken und Anregungen einzulassen.

„Wir neigen meist dazu, zunächst Fremdes auf uns bereits Bekanntes zurückzuführen“, schreibt Eva Maria Bäcker in „Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun“  – ihrem sehr empfehlenswerten Führer durch die Fallstricke der Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise…

Weiter zum Artikel vom 4.09.2017 von Nina Sahdeva, fairunterwegs-Redaktion

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In 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt

Am 3. Märzwochenende habe ich ein Seminar zum Thema „Kommunikation“ durchgeführt. Ein Punkt, der immer wieder in der Diskussion aufgegriffen wurde, war Lampenfieber oder der gefürchtete Blackout, der auftreten kann, wenn man eine Präsentation halten soll.

Ein guter Kollege von mir, der Sprecher Thomas Friebe, hat vor einiger Zeit ein  Programm zur Bewältigung der sogenannten Redeangst geschrieben. Das war nämlich sein eigenes Problem beim Start seiner Karriere als professioneller Sprecher. Er lud mich ein, das Vorwort zu dem Buch zu schreiben, welches ich Euch gerne mitgeben möchte:


Vielleicht mag es ungewöhnlich klingen, doch ich beginne mit dem Schluss: Und zwar mit dem Abschluss des Oscar-gekrönten Kinofilms The King‘s Speech. Viele von Euch kennen sicher die ergreifende Szene, als König Georg VI. – meisterhaft gespielt von Colin Firth – seine wohl wichtigste Rundfunkansprache fehlerfrei und mit viel Gefühl an sein Volk hielt. Nur wenige wussten damals, dass diese Rede für den englischen König eine fast übermenschliche Leistung bedeutete – und ihn vorher viel Schweiß, Tränen und Häme kostete.

Denn der König hatte…Redeangst!

Redeangst betrifft die meisten von uns. Sogar Könige, wie wir jetzt wissen. Damit bewegen wir uns also in prominenter Gesellschaft. Bei George VI. äußerte sich die Redeangst durch Nervosität und Stottern. Wie bei vielen. Viele Menschen vermeiden es standhaft, eine Rede zu halten; andere wiederum bringen ihre Rede eher „schlecht als recht“ hinter sich. Was ich sehr mutig finde!

Gemeinsam ist allen, dass sie an ihrer Angst und schon bei dem bloßen Gedanken, vor einem Publikum – und sei es nur ein privater Anlass – zu sprechen, leiden.

Der Sprecher und Coach Thomas Friebe zeigt Euch in diesem Trainingsprogramm, wie Ihr in 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt und mehr Selbstvertrauen gelangt Er unterstützt Euch dabei, Eure eigene Persönlichkeit zu bewahren, ermutigt Euch, authentisch zu bleiben, zeigt Euch den Weg zur Gelassenheit sowie zur Entspannung und gibt konkrete Anleitungen zur Entwicklung von Spaß und Freude beim Umsetzen dieses Programms – und Eurer späteren Rede.

Und der Autor weiß wovon er spricht: Denn er verwandelte sein Trauma – seine anfängliche Redeangst als Nachrichtensprecher – in seinen Traum um! Sein (Lebens-)Traum, frei und souverän vor einem Publikum zu sprechen. Sein Erfolg und seine Beliebtheit geben ihm heute recht.

Das Kernstück dieses Programms folgt fünf aufeinander-bezogenen Schritten. Fünf Schritte, in denen es zunächst um das Phänomen der Angst, dann um die Ursachenforschung und der Identifizierung der eigenen Hemmnisse, Werte und Glaubensätze geht. In ermunternder Weise zeigt Ihnen Thomas Friebe umsetzbare Lösungsstrategien und praktische Übungen auf, anhand derer Ihr eine eigene Rede dramaturgisch und inhaltlich planen könnt.

Nebenbei gesagt – auch der König von England nutzte die (für die damalige Zeit) modernen Medien bei seinen Übungsstunden gegen Redeangst. Durch einem Kopfhörer musikhörend, um keine Ablenkung durch die eigene Stimme zu erfahren, wurden seine Monologe auf eine Schallplatte aufgezeichnet – was übrigens zur historischen Form des E-Learning zählt. Den Ursprung des digitalen Lernens belegt die von Gustav Langenscheidt entwickelte Sprechplatte, die 1905 deutschen Sprachschülern die englische Aussprache vermittelte.

In Hollywood-Filmen, wie auch im echten Leben, wie uns The King‘s Speech anschaulich darstellt, besteht immer die Chance auf ein Happy-End.

Ich wünsche Euch nun „Euer persönliches Happy-End“ – mit den 5 Schritten zu einem sicheren Auftritt. Außerdem freue ich mich sehr darauf, etwas von Euch zu hören – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!


 

Montagsfrage: Kopfkino, ja oder nein?

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Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?

Um diese Frage zu beantworten, nehme ich das obere Buch vom Bücherstapel. Ein Fachbuch, das griffbereit auf dem Schreibtisch liegt: Der dtv-Atlas Ethnologie. Ich führe ein kleines Selbstexperiment durch. Was passiert nun? Ich schlage eine beliebige Seite auf und lese den ersten Satz, den ich erhasche. Es handelt von der „Entstehung der Schrift“ auf Seite 271. Sofort tanzen antike Schriftzeichen und Papyrusrollen vor meinem geistigen Auge herum. Na, das passt ja gut zum Thema Lesen. Kurios. Während ich das Buch öffne, bekomme ich das Gefühl, ich würde in das Buch hinein klettern. Geräusche von außen werden unmittelbar ausgeblendet – es gibt nur noch diese Lektüre und mich. Dann sinke ich tiefer in den Inhalt – wie in einen Treibsand. Irgendwie so, als würde ich eine dieser russischen Schachtelpüppchen, Matroschka genannt, öffnen. Nach jeder Schicht erscheint ein neues Püppchen, ein neues und wieder ein neues… Jedes Püppchen unterscheidet sich von den anderen und wird irgendwie immer interessanter… neugierig will ich wissen, ob im nächsten Püppchen ein weiteres steckt. Und so weiter. So geht es mir beim Lesen.

20160419_170213In meinem Schrank neben dem Schreibtisch stehen Matroschkas aus meiner Kindheit. Seit langem habe ich die Püppchen heute wieder geöffnet. Erinnerungen an früher werden wieder wach. Aber das ist eine andere Geschichte…

Hintergrundinfo: Die Montagsfrage habe ich im Blog bei Bücherfresserchen gefunden. Es ist ein Event, das montags startet. Jede/r kann mitmachen und hat sieben Tage Zeit zur Antwort. Ich bin spät dran, es ist bereits Dienstag. Eine tolle und inspirierende Idee. Danke an Bücherfresserchen!

Lesung beim Afrikatag in Köln 2016

Unsere Lesung und unser Stand waren beim Afrikatag sehr gut besucht. Viele bekannte, aber auch neue Gesichter diskutierten eifrig am EDDA-Stand rund um das Thema “Afrika”.

Eva hat das Kapitel “Mit dem Schnellboot nach Lambaréné” aus dem Buch “Bienvenue en Afrique – interkulturelle Kompetenz für Gabun” gelesen. Justine trug das Kapitel “A Childhood in Uganda” aus dem englischen Teil von “Welcome to Africa – interkulturelle Kompetenz für Uganda” vor.

Hier einige Impressionen:

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Uganda 2014 583Log 1 – im Flugzeug, 12:00 #Auf nach Afrika

Ich habe 7 Tage. Nur 7 Tage, um in Uganda etwas zu erledigen.

7 Tage, um einen Vortrag zu halten, Besprechungen durchzuführen und herauszufinden, was Ubuntu ist. Das sind 168 Stunden oder 10.080 Minuten oder 604.800 Sekunden. Wow! Letzteres klingt schon ermutigender. Also habe ich wohl genug Zeit …

Zeit, mich in einem Land zurechtzufinden, das ich nicht kenne. Von dem ich nur Widersprüchliches gehört habe. Ein Land, mitten auf einem Kontinent, von dem in den Medien nur in Superlativen und Extremen die Rede ist. Der als Ort für abenteuerliche Touristen-Safaris, aber auch für unzählbare kriegerische Auseinandersetzungen gilt.

Der afrikanische Kontinent ist flächenmäßig größer als die USA, West-Europa, Indien, Argentinien oder China – und weist eine ungefähre Bevölkerungsmenge von 1 Milliarden Menschen auf. Hier finden sich die meisten Länder der Welt mit dem höchsten Bevölkerungsanteil unter 15 Jahren. Demographisch ist Afrika folglich ein junger Kontinent. Ebenso rückt Afrika durch einen schnell wachsenden Mittelstand und eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bildung und Gesellschaft in den Blickpunkt der Wirtschaft. Beispielsweise fand 2014 in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, die größte E-Learning-Konferenz auf dem afrikanischen Kontinent statt. Mehr als 1400 Menschen aus über 90 Ländern haben teilgenommen. Alles in allem eine spannende Zeit für die Entwicklung von neuen Medien und Geschäftsmodellen in Afrika, was sich auch durch den dort weltweit am schnellsten wachsenden Mobilfunkmarkt zeigt. Es ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren, bei der man die Motivation der sehr jungen Bevölkerung fast greifen kann. Und gerade deshalb sitze ich jetzt im Flugzeug …

Eva Maria Bäcker und Justine Magambo (deutsch/englisch)

Welcome to Africa – Interkulturelle Kompetenz für Uganda

Traugott Bautz Verlag, ISBN: 978-3883099057

 

Neuerscheinung: Buch über interkulturelle Kompetenz für Uganda

Screenshot - 20Gerade druckfrisch erschienen im Traugott Bautz Verlag. Link zum Verlag & Link zu Amazon

Worum geht es in dem Buch?

Bevor wir antworten, fragen wir Euch:

Habt Ihr im Ausland schon Situationen erlebt, in denen Ihr Eurer Ansicht nach richtig gehandelt habt, Eure Gegenüber sich aber seltsam verhalten haben? Dann habt Ihr eine sogenannte kritische Interaktionssituation, einen Critical Incident erlebt. Wie beeinflusste das Euren weiteren Aufenthalt? Was hätte Euch in dieser Situation unterstützt? Welche Informationen hättet Ihr benötigt?

Die Autorinnen Eva Maria Bäcker und Justine Magambo möchten Euch dabei unterstützen, Eure interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dem Prinzip „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute“ folgend, werden sie Euch anhand authentischer Erlebnisse einer fiktiven Reisenden, namens Vicky, in Uganda vor Augen führen, wie Ihr kritische Situationen erkennt, entschärft und vermeiden könnt.

Als Leserin oder Leser werdet Ihr zu Beobachtern der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Dieses Buch ist empfehlenswert als „Warm-up“ für Uganda-Reisende. Es erscheint zunächst im ersten Teil des Buches in deutscher Sprache und enthält den Teil „A Children’s Guide to Uganda“ von Justine in englischer Sprache.

Auf den Spuren Albert Schweitzers – Mit dem Schnellboot nach Lambaréné

(Auszug aus dem Buch „Bienvenue en Afrique – Interkulturelle Kompetenz für Gabun, Traugott Bautz Verlag)

P1220649 (2)„Das ist Afrika!“

Tim Hoffmann nimmt einen tiefen Atemzug. Er fährt seit Stunden an grünen blickdichten Wänden aus Blättern vorbei. Begeistert erlebt er auf seiner Bootsfahrt den Ogowe stromaufwärts einen nahezu unveränderten Anblick der wunderbaren Landschaft, die der Theologe, Philosoph und Urwaldarzt Albert Schweitzer im Jahr 1913 fast genauso erlebte. Tim kann die Stellen kaum ausmachen, an denen der Fluss endet und das Ufer beginnt. Der vermeintlich vorsintflutliche Regenwald vermischt sich mit dem Wasser und scheint mit seinen Blättern und einem mit Lianen mit ihren großen weißen Blüten überdeckten Wurzelwerk in den Fluss hineinzuwachsen. Der Deutsche meint das Geschrei von Affen bis zum Boot hören zu können.

In seinem Projekt auf der Raffinerie in Port-Gentil ist mittlerweile Routine eingekehrt, und Tim bleiben bis zu seinem Abschlussmeeting in Libreville noch vier freie Tage zur Verfügung. Dann wird er wieder von dort aus nach Frankfurt fliegen. Carline regte an, anstatt jetzt schon von Port-Gentil nach Libreville zurückzukehren, noch einen Abstecher mit dem Schnellboot „Miradore“ nach Lambaréné in das Albert-Schweitzer-Spital vorzunehmen. Da es kein Straßennetz von Port-Gentil nach Libreville gibt und Tim sowieso per Fähre oder Flugzeug nach Libreville zurückkehren müsste, begrüßt der Deutsche die Idee des Umweges und bucht sich ein Ticket für das Boot nach Lambaréné. Mit dem Bus oder Taxi würde die Fahrt von Port-Gentil aus eineinhalb Tage dauern, mit dem Schnellboot hingegen nur zehn Stunden. Wobei sein Schiff dann tatsächlich zwölf Stunden für die Fahrt stromaufwärts benötigt.

Als Tim in seinem Rucksack nach dem Ticket sucht, fällt ein Blatt heraus: eine weitere Kohlezeichnung von Carline, die sie ihm heimlich zugesteckt hatte. Angefertigt auf ihrem Motorbootausflug auf dem Ogowe vor zwei Monaten, als sie das kleine Boot zu lenken versuchte – was ihr nicht gelang. Tim plant, eine Nacht in Lambaréné zu bleiben, das Spital zu besichtigen und dann mit dem Bus über die Nationalstraße Nr. 1[ zurück ins 230 Kilometer entfernte Libreville zu reisen. Damit würde er auch das erste Mal den Äquator auf dem Landweg überqueren, bisher hatte er ihn nur von Libreville nach Port-Gentil überflogen.Luftaufnahme YAB_2009-10 Carline erzählte Tim, dass Besucher direkt auf dem Spitalgelände wohnen könnten, es stünden Gästezimmer zur Verfügung. So rief Tim gestern im Spital an, in der ihm die freundliche Bérénice Auskunft über die Möglichkeiten der Unterbringung gab und ihm schließlich ein Zimmer in der Case Bouka anbot. Das Mehrbettzimmer in einem der drei Gästehäuser im historischen Klinikteil sollte umgerechnet nur zehn Euro kosten. Tim hätte auch ein Einzelzimmer reservieren können, aber ihm war der Gedanke, neue Bekanntschaften zu machen, ganz angenehm. Die meisten Touristen in Lambaréné ziehen es vor, nicht im Hotel in der Stadt zu übernachten, sondern im Spital zu wohnen. Der Deutsche passiert auf seiner Ogowefahrt viele Stationen, an denen auch Albert Schweitzer vorbeigefahren ist, wie beispielweise die ehemalige Missionsstation Ngomo, von der der Urwalddoktor Holz bezogen hat. Das Holz wurde von dort mit dem Schleppkahn weiter den Strom hoch zum Spital gebracht. Als Tim an verschiedenen kleinen Inseln im Ogowe vorbeifährt, erzählt ihm ein Mitreisender, dass Albert Schweitzer an einer ähnlichen Insel beim Anblick einer Flusspferdmutter mit ihren Kälbern seine lebensprägende Ethik Ehrfurcht vor dem Leben ins Bewusstsein gekommen sei.

Albert Schweitzer war der Ansicht, dass die Menschen sich durch die Ehrfurcht vor dem Leben tiefgründig zu einer bewussteren Verantwortung für alles Leben auf der Erde verändern würden. Die Ehrfurcht vor dem Leben ist als menschliche Grundhaltung interpretierbar, aus der sich die Erkenntnis für das Gute und moralische Prinzipien erst gewinnen lassen. Schweitzer erweiterte sein weitreichendes Konzept der Ethik um den Aspekt der Natur und betonte die Umsetzung des guten Handelns in die Tat. Daher bedeutet die Ehrfurcht vor dem Leben viel mehr als ein abstraktes Konzept für moralisch richtiges Handeln, denn praktisch angewendet kann sie als Kompass für das reflektierte Erkennen des jeweils moralisch Richtigen für jeden selber dienen.

Albert Schweitzer schrieb 1915: „Auf einer Sandbank, zur Linken, wanderten vier Nilpferde mit ihren Jungen in derselben Richtung wie wir. Da kam ich, in meiner großen Müdigkeit und Verzagtheit plötzlich auf das Wort ‚Ehrfurcht vor dem Leben’, das ich, soviel ich weiß, nie gehört und nie gelesen hatte. Alsbald begriff ich, dass es die Lösung des Problems, mit dem ich mich abquälte, in sich trug. Es ging mir auf, dass die Ethik, die nur mit unserem Verhältnis zu den anderen Menschen zu tun hat, unvollständig ist und darum nicht die völlige Energie besitzen kann. Solches vermag nur die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben. Durch sie kommen wir dazu, nicht nur mit Menschen, sondern mit aller in unserem Bereich befindlichen Kreatur in Beziehung zu stehen und mit ihrem Schicksal beschäftigt zu sein, um zu vermeiden, sie zu schädigen, und entschlossen zu sein, ihnen in ihrer Not beizustehen, soweit wir es vermögen. […] Ich konnte es nicht fassen, dass mir der Weg zur tieferen und stärkeren Ethik, den ich vergebens gesucht hatte, wie im Traum offenbar geworden war.

„Jetzt ist’s wirklich Afrika“, staunte Albert Schweitzer tiefberührt vor 100 Jahren auf der Fahrt mit dem Flussdampfer „Alembe“ stromaufwärts nach Lambaréné (ders. 1995, Seite 27). Später fuhr er in einer Piroge weiter, einem Boot, das aus einem ausgehöhlten Baumstamm bestand. Diese flachen und sehr schmal gebauten Kanus wurden von Ruderern stehend mit einem langen, frei in der Hand geführten Paddel gesteuert, was die Piroge bei der geringsten Bewegung schnell aus dem Gleichgewicht kommen ließ.

weiterlesen in…

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…und immer wieder am 23ten: “Books & Roses” in Barcelona

Die Story dahinter:

Man nehme … eine Palette Bücher und verfeinere sie mit duftenden Rosen. Dann alles vor einer aufregenden Kulisse servieren und voilá, die Feier kann beginnen: Am 23. April wird in Katalonien der Schutzpatron Sant Jordi (Hl. Georg) geehrt. Dieser besondere Festtag wird am “Internationalen Tag des Buches” durch die Zugabe von Rosen und Büchern mit einem romantischem Flair versehen. Männer werden Bücher geschenkt, Frauen mit Rosen bedacht. Ein Tag für Verliebte.

Um Ihnen und uns die Wartetzeit bis zum nächsten 23. April zu versüßen, gehen wir mit Ihnen immer im Blog der Städtepartnerschaft Köln-Barcelona am 23ten eines Monats auf die Entdeckungsreise zu spannender Literatur…